Krawattenknoten: Vom einfachen und doppelten Windsorknoten
Dienstag, 23. März 2010 | Autor: yung
Der Mann von heute muss sich offensichtlich morgens die eine oder andere Minute länger für das Dresscode einplanen. Denn wer schon beim ersten Blick beeindrucken will, ist perfekt gekleidet. Dazu gehören nicht nur ein passender Anzug und ein schönes Hemd, sondern vor allem auch die richtige Krawatte und der richtige Krawattenknoten. Und der Knoten ist mit Sicherheit das komplizierteste am ganzen Outfit, wenn man sich einmal näher damit beschäftigt hat. Denn dieser ist nicht einfach da, damit die Krawatte schön um den Hals anliegt, sondern er beeinflusst auch wesentlich das Erscheinungsbild. Nicht umsonst gibt es mehr als zweihundert Krawattenknoten, die mehr oder weniger kompliziert zu binden sind.
Zu den Standards unter den Krawattenknoten gehört zum Beispiel der Windsorknoten. Diesen gibt es als einfachen Windsorknoten oder aber auch als doppelten Windsorknoten. Der einfache Windsorknoten eignet sich besonders für Hemden, deren Kragenecken sehr dicht beeinander liegen. Auch ein Button-down-Kragen kann perfekt vom Windsorknoten ergänzt werden. Der Knoten selbst präsentiert sich mit einer bauchigen und kegelförmigen Form, der zwar ein mittleres Volumen besitzt, aber das Outfit trotzdem nicht durch zu viel Extravaganz zerschlägt. Wem dieser zu klein ist, der kann schnell einen doppelten Windsorknoten daraus machen, denn dieser unterscheidet sich nur durch eine zweite Umwickelung von innen durch die Schlaufe.
Ein perfekter Krawattenknoten bekommt natürlich auch noch einen „final touch“. Dabei wird der Knoten so enger gezogen, dass die Krawatte aus dem Knoten in einer schönen wellenförmigen Form mit einer großen Delle in der Mitte kommt. Dies verleiht dem Krawattenknoten, und somit auch dem gesamten Outfit noch den letzten Touch, den es für einen überzeugenden Auftritt unbedingt braucht. Denn wenn der Krawattenknoten nicht richtig sitzt, kann dieser die ganze Präsentation zerstören, egal wie gut man diese vorbereitet hat. denn die Gefahr ist groß, dass alle Zuhörer von der schlecht gebundenen Krawatte so abgelenkt werden, dass sie dem Inhalt nahezu nicht mehr folgen können.

